Häufige Fragen.

Alles rund um unser Angebot und die Kita-Elternapp.

Wer ist "Für Euch da"?

Mit “Für Euch da” möchten Kölner Unternehmerfamilien etwas der Gesellschaft zurückgeben. Durch Digitalisierung, durch Tools zum Überwinden von Sprachbarrieren, und durch bessere Informationsflüsse. 

Die Menschen hinter unserem Verein sind: Eltern, Angehörige von Behinderten, Leute mit Bezug zu sozialen Berufen, teilweise schon seit ihrer Kindheit ehrenamtlich engagiert. Menschen, die sich seit Jahrzehnten beruflich mit Digitalisierung befassen, aber in ihrem Privat- und Familienleben mit dem Kopf schütteln, wie viel heute immer noch analog passiert. 

Die Unternehmen hinter unserem Verein sind: Von eben solchen Menschen gegründet worden, “Corporate Social Responsibility” ist ihnen wichtig.

Die Idee hinter unserem Verein ist: Mit gebündelter Kraft auch außerhalb des eigenen Unternehmens soziale Verantwortung übernehmen zu können. Der Verein „Für Euch da“ versteht sich als Initiative für gesellschaftliche Verantwortung. Er unterstützt Einrichtungen und Familien dabei, digitale Lösungen niedrigschwellig zu nutzen und den Alltag zu erleichtern. Dabei orientiert sich der Verein an der DIN EN ISO 26000 (Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung)

Wie sieht die Finanzierung aus?

Die Entwicklung der App wurde mit Mitteln der "Sozialstiftung NRW", nachträgliche Anpassungen im Bereich Barrierefreiheit mit einem Förderprogramm der "Aktion Mensch" gefördert. Wir setzen uns da nur in ein gemachtes (bzw. bezahltes) Nest, die App ist bereits da und muss von uns nicht finanziert werden.

Die laufenden Betriebskosten der App werden von den Kölner Unternehmen/deren Inhaberfamilien getragen, die hinter dem Verein "Für Euch da" stehen. Ihr Lohn sind Karmapunkte und vielleicht auch der ein oder andere steuerliche Vorteil.

Die Menschen hinter "Für Euch da" arbeiten unentgeltlich ehrenamtlich für den Verein.

Um welche Elternapp handelt es sich?

Die “Für Euch da”-Elternapp basiert auf einem Baukasten, den zwei (uns unterstützende) Kölner Unternehmen mit finanzieller Unterstützung der Sozialstiftung NRW und der Aktion Mensch entwickelt haben und damit verschiedenen Trägern, u.a. das Deutsche Rote Kreuz, individuelle Elternapps bereitstellen. 

Für “Eure” Eltern ist der Name später Programm: “Für Euch da”.

Mit welchen Verwaltungssystemen arbeitet die App zusammen?

Mit allen.

Das Prinzip ist einfach: Ihr legt jede Spielgruppe in der App an, druckt einen QR-Code aus und hängt den auf. Die Eltern scannen den, landen damit einerseits im App-/PlayStore und können sich die App herunterladen. Und andererseits können sie ihr Kind selbst anlegen. Schnittstellen zu Verwaltungssystemen brauchen wir dafür nicht, und trotzdem muss keiner Daten doppelt eingeben.

Möglicherweise erzählt Euch der Anbieter Eures Verwaltungssystems etwas anderes (klar, er will ja seine App verkaufen). Aber wir haben Kitas, die nutzen littlebird zur Verwaltung, andere nutzen KitaPlus, wieder andere ein anderes Produkt - das ist völlig egal, unsere App passt auf jede Kita. 

 

 

Wer kann die App bekommen?

Grundsätzlich stellen wir unser Angebot allen Kindertageseinrichtungen, Ganztagsschulen und vergleichbaren Einrichtungen zur Verfügung. Weil wir nicht endlos viele Lizenzen ausstellen können, haben wir ein Mini-Bewerbungsverfahren vorgeschaltet. Es ist egal, welche Rechtsform Deine Einrichtung hat oder wie klein oder groß Dein Träger ist.

Als Vertragspartner auf Kita-Seite kommt die Einrichtung selbst, ein übergeordneter Träger oder z.B. ein Förderverein in Frage. (Auch wenn kein Geld fließt, kommt ja trotzdem ein Vertrag zustande). Die Bewerbung kannst Du gerne ausfüllen, wenn Du sicher bist, dass einer der in Frage kommenden Vertragspartner damit einverstanden ist und die App auch wirklich genutzt wird.

Wir sichten Deine Bewerbung und melden uns im Zweifelsfall gerne bei Fragen. 

Einen Rechtsanspruch, dass wir Dir einen kostenlosen Vertrag anbieten, gibt es aber nicht. Aber: Sobald Du die Zusage von uns hast, gibt es als nächstes ja einen regulären Vertrag. Der sichert Euch natürlich zu, dass wir danach keinen Rückzieher machen :)

Was bedeutet Gratis-Lizenz genau?

Mit unsere Gratis-Lizenz stellen wir Euch eine Kita-App zur Verfügung

  • ohne funktionale Einschränkungen (ohne Bezahlschranken o.ä.)
  • für Euch (als Kita-Betreiber/Förderverein/…) und die Eltern komplett kostenlos
  • passend zur Größe Eurer Einrichtung (Anzahl Spielgruppen etc. wie in der Bewerbung bzw. Bestätigung angegeben)
  • und zeitlich unbefristet.  Die Finanzierung unseres Angebotes ist heute schon mindestens so lange sichergestellt, dass die App alle Kids, die jetzt in Eurer Kita sind bzw. jetzt kommen, für die Dauer ihres Kita-Aufenthaltes auch damit arbeiten können,
Was müssen wir als Einrichtung tun (außer uns bewerben)?

Punkt 1: Wir würden uns freuen, wenn wir (wir heißt: Wir als Förderverein Für Euch da, und die Software-Herstellerfirma D&T Internet GmbH) Eure Einrichtung als Referenzkunde/Praxisbeispiel nennen können. Ideal wäre natürlich, Du würdest uns mit Bild und einem kleinen Zitat aushelfen. 

Punkt 2: Idealerweise hast Du jemand in Deiner Einrichtung, der mit einem Computer umgehen kann. Viel mehr KnowHow brauchst Du nicht, aber so viel sollte es dann schon sein. 

Wie sieht es mit Support aus?

Es gibt zu Beginn des Kitajahres ein Webinar, in der die Bedienung und Funktionsweise erklärt wird. In der Verwaltungsoberfläche selbst gibt es stundenlanges Videomaterial und Anleitungstexte, das Produkt ist so einfach gehalten, dass man damit locker klar kommt. Und sollte doch mal etwas haken, kannst Du Dich kostenfrei per E-Mail ans Team wenden.

Aber: Falls Du mehr willst, jemand vor Ort eine Schulung halten soll, oder auch intensivere Unterstützung per Fernwartung (nötig ist das alles nicht), ist das natürlich nicht mehr von der Gratis-Lizenz abgedeckt. In diesem Fall können Dir der Softwareanbieter oder mögliche Partnerdienstleister (je nach dem, aus welcher Region Ihr kommt) ggf. ein Angebot kalkulieren. 

Was ist mit Datenschutz und Datensicherheit?

Unsere App hat höchstmögliche Datenschutz-Einstellungen und steht unter dem Motto “Digitale Souveränität”. Die App wird komplett in Köln entwickelt, das Hosting der technischen Systeme erfolgt in zertifizierten deutschen Rechenzentren ohne US-Beteiligung, und wir haben keine unnötigen Schnittstellen zu Drittsystemen, insbesondere kein Tracking durch irgendwelche Werbebanner-Netzwerke. 

Die Speicherung z.B. der Chat-Nachrichten erfolgt vollverschlüsselt mit Schlüsseln, die nur den jeweiligen Endgeräten bekannt sind. Auch das Entwickler-Team kann diese nicht lesen.

Ausnahme: Die App überwindet Sprachbarrieren, z.B. können die Eltern alle News der Kita, aber auch alle Chat-Nachrichten in ihre Muttersprache übersetzen. Hierfür muss die Nachricht auch für uns entschlüsselt werden, danach steuern wir eine Schnittstelle zum Kölner Übersetzungsdienstleister Deepl SE an, die ihrerseits auch europäische Rechenzentren eines US-Betreibers einsetzen.

Was ist mit Werbung?

Perspektivisch versuchen wir, durch Werbung unser Angebot zu refinanzieren, damit wir noch mehr Einrichtungen fördern können.

Die wichtigste Regel ist aber: Es muss Werbung sein, die wir selbst (z.B. als Eltern) sinnvoll fänden und nicht störend. Das können z.B. nützliche News-Artikel sein (vielleicht ein Vergleichstest von Schulranzen, in dem wir über Affiliate-Links beim Kauf eines Produktes eine Provision erhalten). 

Zwei Dinge jedoch schließen wir zu 100% aus - versprochen: 

  1. Wir verbinden die App nicht mit irgendwelchen externen Werbeservern, es gibt keine Cookie-Banner, es gibt kein Tracking durch hunderte weltweit verteilte Werbeserver. Die App kommuniziert ausschließlich mit unseren Servern (datenschutzkonformer geht es nicht)
  2. Es gibt keine aufdringlichen Werbebanner, nichts blinkendes, keine Videos, keine Pflicht-Einblendung, die man abwarten muss, ehe es weitergeht, nichts was die App nur schwer nutzbar macht und nervt.

 

Was macht "Für Euch da" noch?

Unsere Kita-App ist erst der Anfang, weil das Produkt technisch schon lange vorhanden ist und “nur” die Finanzierung sichergestellt werden musste.

Wir arbeiten im Hintergrund an weiteren Digitalisierungsprodukten speziell für Menschen mit Behinderungen, mit Pflegegrad oder mit chronischen Krankheiten, bzw. vor allen Dingen für deren Angehörige. Denn (leider) haben wir auch da aus eigener Erfahrung lernen müssen, dass da noch viel zu tun ist.